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VisioMod Trama — Aluminiumzaun mit Rhombus-Muster und Webe-Optik mit 200 × 100 mm Rhomben, 35 mm Relieftiefe, RAL 7022 umbragrau, an einer modernen Villa-Grundstücksgrenze zur goldenen Stunde
VISIOMOD
VF-TRA

VisioMod Trama — Rhombus Pattern Aluminium Fence

Formerly known as Trama Rhombus Relief Fence

Rhombus aluminium elements stack in a staggered pattern creating depth and shifting shadow as the sun moves across the day. Solid privacy from a distance, texture and rhythm up close.

EIGENSCHAFTEN

Rhombus geometry — real surface depth
Day-long changing shadow play
Full privacy from a distance
Heights 1800 / 2000 mm
Any RAL + woodgrain laminate

SPECIFICATIONS

Element size200 × 100 mm rhombus
Panel depth (relief)35 mm
Standard heights1800 / 2000 mm
Maximum span2000 mm between posts
Surface finishQualicoat Class 2 powder coat / Walnut, Oak, Wenge laminate
Wind resistance (standard)1.0 kN/m² — Zone 1–2
Wind resistance (coastal)1.4 kN/m² — Zone 3–4
Reference standardWind action design per EN 1991-1-4
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Konstruktive Übersicht

VisioMod Trama ist eine reliefbetonte Aluminium-Sichtschutztafel, die aus einzelnen Rhombuselementen im Maß 200 × 100 mm aufgebaut wird. Die Rhomben stehen in versetztem Diagonalraster und springen 35 mm aus der Hinterebene hervor. Dieses Relief ist die eigentliche Entwurfsabsicht. Aus zehn Metern Entfernung liest sich die Tafel als geschlossene, opake Begrenzung, die volle Sichtdichte und akustische Beruhigung liefert; aus drei Metern Entfernung löst dieselbe Fläche in ein Raster aus Schatten und Licht auf, in dem jeder Rhombus auf zwei Facetten Licht aufnimmt und auf zwei weiteren in den Schatten fällt. Diese doppelte Lesart unterscheidet Trama vom flachen Sichtschutz: dieselbe Fläche wechselt mit dem Standpunkt zwischen Volumen und Textur. Die Rhomben werden aus 6063-T5-Aluminium kalt geformt und in Qualicoat Klasse 2 pulverbeschichtet; küstennah Qualimarine. Die Tafel kann statt mit RAL-Lack auch mit thermolaminierter Holzdekor-Folie (Walnuss, Eiche, Wenge) ausgeführt werden. Die Tragstruktur folgt einer 6063-T5-Pfostenreihe im Raster 1500 bis 2000 mm; Anlagen sind auf 1,0 kN/m² Windlast gemäß DIN EN 1991-1-4 ausgelegt, Küstenausführung 1,4 kN/m². Tafelhöhen reichen bis 2000 mm. Im Verbund mit Lineo-Sockeln, Porta-Toren oder Cristallo-Glasfeldern lässt sich Trama als rhythmisierende Texturschicht in eine Außenanlage integrieren.
Anwendungsfälle

Wo es passt

Fassadenbegleitende Grenze

Trama wird als durchgehende Texturfläche spezifiziert, die von der Fassade des Hauses bis zur Grundstücksgrenze läuft, häufig in Qualicoat Klasse 2 RAL 7016 anthrazit, die das Relief in dieser Mattigkeit besonders stark zeichnet. Pfostenraster 1500 mm, Tafelhöhe 1800 mm, Anschluss an die Hauswand über ein Aluminium-U-Profil, das die Tafel in der Fassadenfuge enden lässt. Das Bauwerk und die Begrenzung lesen sich als eine Materialerzählung.

Hotelgartenschirm

Trama unterteilt Außengastronomie und Spa-Zonen einer Hotelanlage von der Anfahrt. In Holzdekor Walnuss oder Eiche weicht das Relief die metallische Erzählung der übrigen Außenanlage zu einer warmen Materialschicht, die in den umgebenden Pflanzbestand übergeht. Tafelhöhe 1800 mm in 1500-mm-Pfostenraster, kombiniert mit Cristallo-Glasfeldern an Sichtachsen zur Bucht und einer VisioMod-Pergola über dem Speisebereich.

Skulpturaler Trennschirm

Frei stehender Trennschirm zwischen Pooldeck und Servicezone oder zwischen Gästeparkplatz und privatem Garten. Trama wird hier nicht als Begrenzung, sondern als skulpturales Objekt eingesetzt, in einem Pfostenraster von 2000 mm, mit Punktfundamenten C25/30 von 600 × 600 × 800 mm. Die Tafel ist von beiden Seiten sichtbar, das Relief liefert das identische Spiel auf Vor- und Rückseite, RAL 7022 oder Wenge-Holzdekor.

Stadthaus-Straßenfront

Bei Townhouse-Projekten ersetzt Trama herkömmliches Stabgeländer oder Hecke an der Straßenseite, wenn die Begrenzung als Verlängerung der Architektur gelesen werden soll. Tafelhöhe 1800 mm in RAL 7016 oder Wenge, Pfostenraster 1500 mm im Pflasteranschluss, Sockelhöhe 200 mm in Lineo Naturstein-Look. Eine integrierte Porta-Schwenkfunktion liegt fluchtgleich in der Tafelfläche, ohne sich aus dem Reliefraster zu lösen.

Pooldeck-Hintergrund

Trama als Hintergrund einer Pool- oder Wellnessterrasse, an der das Relief das vom Wasser reflektierte Licht aufnimmt und über den Tag animiert. Tafelhöhe 2000 mm in RAL 9005 tiefschwarz Qualimarine, Pfostenraster 2000 mm, Punktfundamente in chloridresistentem Beton. Die Lichtspur des Wassers tanzt als changierendes Muster auf der Reliefebene, ohne dass eine zusätzliche Außenbeleuchtung nötig wird.

Im Vergleich

Wie es sich abhebt

Flacher Aluminium-Sichtschutz

Warum VisioMod

Eine flache Aluminiumtafel liefert dieselbe Sichtdichte zu geringeren Kosten, ist aber visuell inert. Auf Lauflängen über 10 m wirken flache Tafeln als monotone Wandscheibe, ohne Rhythmus oder Tiefenwirkung. Trama setzt der Monotonie das 35-mm-Relief entgegen: das Auge findet auf jedem Quadratmeter eine Geometrie, das Bauteil bleibt über die ganze Lauflänge interessant, ohne den Privatsphäre-Wert zu verlieren.

Streckmetallzaun

Warum VisioMod

Streckmetallzäune liefern Textur und teilweise Transparenz, kompromittieren aber die Privatsphäre und lesen sich als technisches oder industrielles Bauteil. Trama bleibt aus zehn Metern vollständig opak, ist aber aus drei Metern texturreicher als jedes Streckmetall. Das 6063-T5-Profil mit Qualicoat Klasse 2 oder Holzdekor-Laminat liest sich als Wohnarchitektur, nicht als Industriegrenze.

Lattenzaun aus Holz

Warum VisioMod

Vertikale Holzlatten liefern Wärme und Textur, fordern aber jährliche Pflege, vergrauen ungleichmäßig und überleben selten 15 Jahre als Sichtschutz. Trama in Qualicoat Klasse 2 oder thermolaminierter Holzdekor-Folie liefert die warme Anmutung des Holzes ohne dessen Verschleiß: definierte Farbstabilität, kontrollierter Reflexionsgrad, kein Nachölen, kein Abbürsten, keine ungleichen Vergrauungen über die Pfostenflucht.

Architektonische Integration

Wirkung an der Fassade

Das 35-mm-Relief ist das eigentliche Entwurfswerkzeug. Zwischen 8 und 10 Uhr morgens und ab 17 Uhr werfen flache Sonnenwinkel lange Diagonalschatten über die Rhombusebene und verwandeln die Begrenzung in eine animierte Fläche, die sich zur umgebenden Bepflanzung ergänzt, ohne mit ihr zu konkurrieren. Zwischen 11 und 15 Uhr flacht das Relief visuell ab, die Tafel liest sich ruhiger, fast als gleichmäßige Texturwand. Diese Tageskurve sollte der Bauleitung früh vermittelt werden, damit Sichtachsen und Aufstellrichtung der Tafel bewusst nach Sonnenstand orientiert werden. Vor schalungsrohem Sichtbeton arbeitet RAL 7016 anthrazit am stärksten, weil das matte Schwarzgrau die Vertikalrhythmen der Schalbretter mit der Diagonale der Rhombusgeometrie kreuzt. Vor verputzten warmen Fassaden empfiehlt sich Walnuss- oder Eichen-Holzdekor, das das Relief warm zeichnet und die Begrenzung als Verlängerung der Innenraummaterialität lesen lässt. Vor Klinker oder Backstein hält RAL 7022 umbra die chromatische Brücke; gegen weiße Fassaden im südeuropäischen Kontext wechselt das Bild zu Wenge-Holzdekor, das die Tafel als bewusste dunkle Grafik gegen die helle Wand setzt.

Montage

Fundament & Hinweise zur Baustelle

Die Gründung wird auf die höhere Eigenlast bemessen: Trama-Tafeln wiegen aufgrund der Reliefgeometrie und der Verformung etwa 30 bis 35 % mehr als flache Tafeln gleicher Spannweite. Punktfundamente in Beton C25/30, Mindestmaß 600 × 600 × 800 mm an jedem Pfosten, in exponierter Lage und in der Küstenausführung 1,4 kN/m² zusätzlich verstärkt. Die Frosttiefe ist gemäß DIN EN 1997 zu beachten, in den meisten Klimazonen Mitteleuropas mit 800 mm Mindesttiefe ausreichend. Das Pfostenraster liegt zwischen 1500 und 2000 mm, abhängig von Tafelhöhe und Windexposition. Tafelhochkant-Stoßfugen werden durch die rhombische Reliefgeometrie kaschiert, wodurch sichtbare Ausrichtungstoleranzen geringer ausfallen als bei flachen Systemen. Auf bestehender Stahlbetonplatte werden M12-Verbundanker nach ETAG 001 in Edelstahl A4 verwendet, mit 100 mm Mindestrandabstand. Dehnungsfugen alle 6 m bei Lauflängen über 12 m, EPDM-Pfostenfußdichtungen zur Stauwasserabwehr; bei integrierter Porta-Schwenkfunktion sind die Schwellpfosten zusätzlich rückverankert.

Wartung

Pflegeplan

  • VierteljährlichSichtprüfung der Reliefoberfläche und der Pfostenfüße auf Stoßschäden oder Setzungen.
  • HalbjährlichWeichbürstenreinigung zwischen den Rhombuselementen, um Staub, Pollen und Spinnweben zu entfernen.
  • JährlichVollständige Tafelwäsche mit pH-neutralem Reiniger und weicher Bürste, mit besonderem Augenmerk auf die unteren Reliefkanten.
  • JährlichSichtkontrolle der verdeckten Befestigungen und Pfostenkonsolen auf Korrosion oder Lockerung.
  • Alle 2 JahreAusbesserung von Qualicoat- oder Laminatschäden mit dem werksseitig gelieferten Reparaturkit.
  • Alle 5 JahreDetailprüfung der Fundamentpolster und Drehmomentkontrolle aller statisch relevanten Befestigungen.
  • Alle 10 JahreVollständige Zustandserfassung einschließlich Schichtdickenmessung der Beschichtung und statischer Bewertung.
Projektbeispiele

In realen Projekten spezifiziert

Designvilla, Comer See

Spezifikation: Trama in 2000 mm Höhe, RAL 7016 anthrazit, durchlaufend in das vom Architekten geplante Sichtbetonband eingebunden. Pfostenraster 1500 mm, Punktfundamente C25/30 mit 600 × 600 × 800 mm Mindestmaß. Anschluss an die Fassade über ein Aluminium-U-Profil, das in der vertikalen Fassadenfuge endet.

Boutique-Resort, Côte d'Azur

Spezifikation: Trama mit Walnuss-Holzdekor in 1800 mm Höhe entlang aller Pavillon-Grundstücksgrenzen. Küstenausführung 1,4 kN/m² mit Qualimarine-Aluminiumrahmen. Kombiniert mit Cristallo-Glasfeldern an den Meersichtachsen und einer VisioMod-Pergola über den Außenduschen.

Reihenhaus, Berlin

Spezifikation: Trama in 2000 mm Höhe, Wenge-Holzdekor, drei integrierte Porta-Schwenkfunktionen. Pfostenraster 1500 mm in Streifenfundament C25/30. Lineo-Sockel in Naturstein-Look 200 mm. Wandanschluss an den straßenseitigen Treppenaufgang über Aluminium-U-Profil.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Trama wird als durchgehende Texturfläche spezifiziert, die von der Fassade des Hauses bis zur Grundstücksgrenze läuft, häufig in Qualicoat Klasse 2 RAL 7016 anthrazit, die das Relief in dieser Mattigkeit besonders stark zeichnet. Pfostenraster 1500 mm, Tafelhöhe 1800 mm, Anschluss an die Hauswand über ein Aluminium-U-Profil, das die Tafel in der Fassadenfuge enden lässt. Das Bauwerk und die Begrenzung lesen sich als eine Materialerzählung.

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